Realschule Regen

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Sanierungsbauarbeiten an der Realschule Regen gehen weiter PDF Drucken E-Mail
Montag, den 19. Dezember 2011 um 10:40 Uhr
Ab Januar wird an der Realschule weiter saniert
Durch den Baustopp ging ein knappes Jahr verloren

(Bayerwald-Bote) Viel Kritik wegen der Verzögerungen bei der Sanierung des Altbaus an der Siegfried-von-Vegesack-Realschule ist Landrat Michael Adam zu Ohren gekommen. In der ersten Sitzung des Schul- und Kulturausschusses des Kreistags setzte er das Thema deshalb gleich auf die Tagesordnung, um den Ausschuss und die Öffentlichkeit über den Sachstand rund um die Statikprobleme zu informieren. „Woran lag's? Wie geht's weiter? Wer trägt die Verantwortung?" - diese Fragen stellte der Landrat an Kreisbaumeister Christian Hagenauer und Architekt Georg Oswald.
Der Kreisbaumeister erinnerte daran, dass im August grünes Licht für den Weiterbau gegeben worden sei - die Rippendecken seien nicht kaputt, ihre Tragfähigkeit in Ordnung. Erst seit 4. November liegt das angeforderte Gutachten im Kreisbauamt. Der Landkreis hat, wie mehrfach berichtet, einen Fachanwalt eingeschaltet, um die Schuldfrage klären zu lassen. Ergebnisse stehen noch aus. Wichtig sei , dass die Arbeiten weiter gehen, machte der Kreisbaumeister klar.
Welche Summen die Verzögerung und der Rechtsstreit kosten werden, dazu wurden in der Sitzung keine Zahlen genannt. Kämmerer Franz Baierl erwähnte lediglich 90 000 Euro, die der Landkreis als Gerichtsvorschuss gezahlt hat. Wichtig sei, dass die „Schlüsselfirmen" wie die Trockenbauer wieder komplett anrücken. Bisher habe es zumindest keine Regressforderungen an den Landkreis gegeben, weil die Firmen anderweitig gut beschäftigt waren. Das habe aber auch die negative Folge, dass sie nicht unverzüglich auf die Realschul-Baustelle zu kriegen sind, hieß es in der Sitzung.
Alle beteiligten Firmen seien mittlerweile kontaktiert, ein neuer Bauzeitenplan sei erstellt, sagte Architekt Georg Oswald. In großer Besetzung werden ab Januar die Arbeiten wieder aufgenommen, versicherte er. Der Umzug in den sanierten Altbau ist für die Osterferien vorgesehen, die Mensa soll zwei Wochen später in Betrieb gehen. Das bedeutet: Wegen der Statik-Probleme und des Baustopps hat sich der Umzug um ein knappes Jahr verzögert.

 

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