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Projekttag zur 30. Jährung des Mauerfalls

Zeitzeuge2

Dreißig Jahre schon ist es her, seit der Ruf der Freiheit die Mauer zu Fall brachte. Aus diesem Grund wurde dieses Jahr der „Zeitzeugentag DDR“ zum Projekttag und alle SchülerInnen der 10. Klassen konnten sowohl multimedial, als auch aus erster Hand etwas über die Zeit damals erfahren. Dazu konnten die Schüler die App „MauAR“ nutzen, die durch den Einsatz von AR (augmented reality) einen sehr eindrucksvollen und detailgetreuen Eindruck über die Entstehung der Mauer und das Leben auf beiden Seiten vermittelt. Ebenfalls mit iPads konnten die Schüler sich anhand einer Ausstellung in der Aula mit dem Scannen von QR-Codes kurze Clips oder Zeitzeugeninterviews auf den Bildschirm holen und sich umfassend über den Mauerfall und seine Folgen informieren. Außerdem konnten die SchülerInnen mit dem von der Uni Halle entwickelten Point-and-click-Adventure „1961“ zu Zeitreisenden werden und die Zeit damals spielerisch durchleben. Sie mussten dazu verschiedene geschichtlich inspirierte Aufgaben erfüllen, um wieder in die Gegenwart zurückzukehren.

„Jetzt möchten wir etwas zurückgeben“

Aktion Herz1

Die Uhr zeigte genau  07.25 Uhr am Morgen des 5. Dezembers, als das 109. und für dieses Jahr auch letzte Paket für die Aktion „Geschenk mit Herz“ abgegeben wurde. Es stammte von einem Zehntklässler, dem es genauso wie 108 weiteren Schülerinnen und Schülern der Siegfried-von-Vegesack-Realschule nun zu verdanken ist, dass für Kinder, in deren Familien es am Nötigsten fehlt, Weihnachten nicht nur ein Tag wie jeder andere ist. Dank der Hilfsbereitschaft der Jugendlichen, denen heutzutage so oft Egoismus und fehlende Empathie vorgeworfen werden, können nun auch sie – manche von ihnen sogar zum ersten Mal in ihrem Leben – ein  liebevoll verpacktes Päckchen zu Weihnachten öffnen und sich über dessen Inhalt freuen, der bei vielen anderen pure Enttäuschung hervorrufen würde, für sie aber etwas ganz Besonderes darstellt. Seien es nun (gebrauchte) Handschuhe, (bereits geliebte) Kuscheltiere, Blöcke, Hefte oder Stifte – all diese ganz „normalen“ oder sogar ganz und gar „uncoolen“ Dinge zaubern ihnen ein breites Lächeln aufs Gesicht, das bei vielen anderen Kindern und Jugendlichen nicht einmal durch das neueste iPhone oder iPad bewirkt werden könnte.

Der Neue ist angekommen
Alexander Reimer wurde offiziell in sein Amt als Schulleiter der Regener Realschule eingeführt
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(Bayerwald-Bote) „Das Neue kann der Anfang einer langen Tradition sein“, zitiert Alexander Reimer den Schweizer Walter Ludin in seiner ersten Rede als Schulleiter der Realschule in Regen. „Es ist ein Satz wie gemacht für Optimisten.“ Ein Satz, der lächelnd in die Zukunft blicke, und diese Art sei ihm selbst nicht fremd. Seine offizielle Amtseinführung nutzte Alexander Reimer, um sich selbst vorzustellen. Er erzählte vom Aufwachsen in den 70ern, über sein Lehramtsstudium in den Fächern Sport und Englisch bis hin zur ersten Planstelle an der Realschule in Waldkraiburg. Angetrieben habe ihn immer der Wunsch nach Neuem – der war es auch, der Alexander Reimer dazu brachte, sich auf die Schulleitungsstelle in Regen zu bewerben. Sein erster Eindruck der Siegfried-von-Vegesack-Realschule: „Ich war beeindruckt von dem imposanten Bau aus Holz, Glas und Stahl.“ Und auch das Kollegium begeisterte ihn von Anfang an: „Mit einer Herzlichkeit und Offenheit, die bemerkenswert ist, habe ich ankommen dürfen.“

Einblick in eine fremde Kultur
Chinesisch-Kurs an der Realschule

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(Bayerwald-Bote) Seit nun zwei Wochen trifft sich eine bunt gemischte Gruppe an Schülerinnen und Schülern sowie Lehrkräften am Nachmittag in der Siegfried-von-Vegesack-Realschule, um einen Einblick in die chinesische Lebensart, Kultur und Sprache zu bekommen. Für dieses Ziel hat sich Greta Brock, Leiterin eines Übersetzungsbüros aus Drachselsried, zur Verfügung gestellt, die über Jahre hinweg in China gelebt hat und auf profunde und abwechslungsreiche Art und Weise ihr Wissen und ihre Begeisterung weitergibt. So lernen die Beteiligten nicht nur Schriftzeichen in der Theorie kennen, sondern malen diese auch mittels Kalligraphiesets auf spezielles Papier. Sehr interessant sind auch chinesische Namen, die alle deutschen Teilnehmer bekommen haben. Hier wird ein Element des deutschen Namens mit Eigenschaften, die dieser Person zugesprochen werden sollen, kombiniert. Letztlich geht es auch bei dem Kurs an der Realschule um ähnliche Ziele wie bei der Teilnahme am „Erasmus+“-Programm: Offenheit für Neues, die Bereitschaft, über den Tellerrand hinauszusehen. Denn immer mehr mittelständische Firmen in der Region haben Kontakte und Geschäftsbeziehungen zu China und sind froh, Mitarbeiter zu finden, die durch ihre Offenheit, Neugier und Sprachkenntnisse helfen können, diese zu vertiefen. „Uns geht es an der Schule um die Förderung unser Schüler“, sagt Schulleiter Alexander Reimer. „Für die Probleme der Schwächeren wird zum Beispiel durch die Leseförderung schon viel getan. Doch auch die Starken haben jetzt eine weitere Möglichkeit, sich neue Ziele zu setzen.“

 

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