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Waldbauern sorgen für angenehme Wärme in der Realschule

Waldbauern sorgen für angenehme Wärme
in der Realschule

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Mitten in der kalten Jahrezeit besuchten die Klassen 9b und 9c der Siegfried-von-Vegesack Realschule das Hackschnitzelheizwerk in Regen. Hier wollten sie den physikalischen Grundlagen der Wärmelehre auf den Grund gehen, mit denen sie sich im Unterricht mit ihrer Lehrerin Elisabeth Schneider beschäftigt hatten. Zudem bestaunten sie eine Möglichkeit, wie erneuerbare Energien optimal genutzt werden können.
Herr Pletl, Geschäftsführer der Biomasse-Heizwerk GmbH Regen, begrüßte die Jugendlichen im Heizwerk, das sich nur wenige Schritte neben der Realschule befindet. Er führte den 9. Klässlern vor Augen, dass die Waldbauern aus Regen und Umgebung wöchentlich Hackschnitzel in den riesengroßen Vorratsbehälter in der Bodenmaiser Straße anliefern. Von da an geht vieles automatisch: Die Biomasse wird mit Hilfe von Förderbändern in den Heizkessel transportiert. Das dort erwärmte Wasser gelangt durch ein Netz von Fernwärmeleitungen in einige öffentliche und private Gebäude in Regen, darunter auch die Realschule.
Zudem erläuterte Herr Pletl die wirtschaftliche und ökologische Bedeutung des Heizwerks in einem der waldreichsten Landkreise der Bundesrepublik. Gerade in Zeiten, in denen ein Ölhöchstpreis den nächsten jagt, schafft es eine Heizanlage mit Bioenergie die endlichen Rohstoffressourcen zu schonen, Treibhausgase zu reduzieren und nebenbei dauerhaft Arbeitsplätze in der Region zu sichern.
So mancher neugieriger Jugendlicher erforschte nach diesem sehr lehrreichen Vormittag die Heizungsanlage im eigenen Keller. Daher gilt Herrn Pletl ein herzlicher Dank, weil er den Realschülern durch seine interessante Führung einen Blick hinter die Kulissen des Schulalltags ermöglichte und dabei die im Physikunterricht erworbenen Kenntnisse in der Praxis veranschaulichte.
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